Schützenbezirk würdigt Topplatzierungen bei deutschen und bayerischen Meisterschaften

Josef Eder • 3. Februar 2025

Meisterehrungen im Schützenbezirk und Tradition und zukunftsweisende Projekte im Einklang

67 Einzelschützen und 36 Mannschaften wurden ausgezeichnet


Der Schützenbezirk Oberpfalz im Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) ehrte seine deutschen und bayerischen Meister im Festsaal des Bezirks in Regensburg. Die Vielzahl der zu Ehrenden und die Verleihung des Jugendförderpreises an sieben Jugendabteilungen sorgte dafür, dass nicht nur alle Stühle und Fensterbänke besetzt waren. Einige mussten mit einen Stehplatz vorlieb nehmen.

"So voll war es noch nie. Man sieht augenscheinlich, dass die Erfolge mehr werden", sagten einige seit Jahrzehnten anwesende Schützen. Ausgezeichnet wurde 67 Einzelschützen und 36 Mannschaften. Musikalisch begleitete die Ehrung die Blaskapelle Bawalatsch´n aus Hainsacker.

Ob sportliches Engagement, Disziplin, Traditionsförderung oder die Vorbilder aus dem Bezirk wie die noch aktiven Monika Karsch, Christian Reiz (beide Pistole) und weitere, die ihre Karriere nach Olympia beendeten: Alles sind Faktoren für den Erfolg. Besonders wichtig dabei seien vor Ort die begleitenden Medien, die nicht nur von bundesweiten Großereignissen berichteten.

Ein Kurzinterview mit Florian Beer (Stiftlandgau Waldsassen), einem jungen Luftgewehrschützen (Junioren I), zeigte, dass nach einem 28. Platz bei der EM in Ungarn schnell ein Zwölfter im Einzel bei der WM in Lima und der Vierte in der Mannschaft folgen kann. Titel wie Deutsch Meister und Bayerischer Meister kamen hinterher. Beer meinte: "Hartnäckig- und Zielstrebigkeit bringen Erfolge."

Landesschützenmeister Christian Kühn hob hervor, dass Sport- und Jugendförderung das Fundament seien. Da sei der Bezirk gut aufgestellt. Die Eltern seien wichtig. Als Motivatoren, Vorbilder und Taxis.

Die Schützen mit den Luftdrucksportgeräten sowie Kleinkalibergewehr und -pistole feierten viele Erfolge. Aus dem Schatten der Schützen sind erneut die bayerischen und deutsch Meister im Sommerbiathlon von Grüne Au Peising oder Altbachschützen Hausen getreten. Daniel Gruber wurde Deutsch Meister Target Sprint über zweimal 400 Meter (Herren I) und Bayerischer Meister (Massenstart sechs Kilometer), Bei den Junioren war es Christoph Limmer (Peising). Teresa Krausenecker (Hausen) wurde zweimal 2. Deutsche Meisterin und stand dreimal auf dem Stockerl bei den Bayerischen Meisterschaften.

Deutsche Meister Luftpistole wurde Stephan Jobst und Lina Karsch (alle HSG Regensburg) sowie Mutter Monika (Sportpistole). Mit dem Luftgewehr wurde den 3. Deutsche Meister in ihren Altersklassen Manfred Kornprobst (Donaugau) und Raffael Scharnagl (Waldsassen). Ursula Schröppel (Bad Abbach verteidigte ihren Deutschen Titel in Luftgewehr Auflage.


Weiter wurde im Festsaal der Regierung der Oberpfalz in Regensburg zum dritten Mal der Jugendförderpreis verliehen. Es ist mit insgesamt 3500 Euro dotiert, wie Bezirksjugendleiter Valentin Kellner informierte. Auf den ersten Platz wurde Grünthal Liebenstein aus Plößberg mit 1100 Euro bedacht, vor Jennerwein Arnhofen-Pullach aus Abensberg mit 900 Euro, Ringelstein Ottengrün aus Bad Neualbenreuth mit 700 Euro, 1519 Walsassen mit 500 Euro und Alpenrose Köfering mit 300 Euro. Die Sonderpreise mit je 100 Euro gingen an Wilhelm Tell 1896 Laab sowie Loisbachtal Heumaden (Markt Moosbach).

Der Preis wird an Vereine verliehen, die sich durch ein besonderes Engagement in der Jugendarbeit auszeichnen. Ziel ist hervorragende Kinder- und Jugendarbeit, nicht nur im Schießsport, sondern auch in Tradition, Umwelt und der Gesellschaft in den Orten. Weiter soll er Anreize für zukünftige Projekte schaffen. Das Förderpreis-Portfolio konnte durch zwei Sonderpreise auf sieben Auszeichnungen aufgestockt werden. Die Sonderpreise stiftete eine Firma für Schützenbedarf beim bayerischen Schützentag, der in der Nordoberpfalz stattfand. Realisierte Projekte sind ein Symbol für die Zukunft des Schützenwesens, das von der Stärke und dem Engagement der Vereine mit ihren Jugendabteilungen lebt.

Die Jury hatte die Aufgabe, aus einer Viezahl an Bewerbugen auszuwählen. Ob durch spezielle Trainingskonzepte, außergewöhnliche Projekte oder ein besonderes soziales Miteinander - alle Nominierten habe eigene Schwerpunkte gesetzt. "Bleibt neugierig, mutig, engagiert. Eure Arbei ist der Motor, der unser Schützenwesen vorantreibt. Ihr seid ein leuchtendes Vorbild für die Kraft und den Geist unserer Vereine", schloss Kellner.

 

Auszug Medienspiegel: Mittelbayerische Schützen vom Januar 2025 / Josef Eder


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