Informationen zum Böllerschießen

Auf seiner Homepage findet ihr alle Details zu den Kursen un d auch noch weitere Kursangebote. Internetseite Tobias Elsesser Info Grundlehrgänge Anmeldung Die Böllerkurse dauern jeweils zwei Tage, (ist gesetzlich vorgeschrieben) . Beginn des jeweiligen Böller-Kurses ist der Sonntagvormittag und Ende am Montagnachmittag. Die Wiederlader -/Vorderlader Kurse dauern, je nach Lehrinhalt, zwei oder drei Tage (ist gesetzlich vorgeschrieben) . Die Kurse sind auf maximal 20 Personen begrenzt. Ihr benötigt für die Grundlehrgänge gem. §32 /1. SprengV eine gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung nach § 34 1. SprengV. Diese bitte beim Amt für öffentliche Ordnung beantragen. Im ländlichen Bereich sind das meist die Landratsämter, im städtischen Bereich meist die Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen. Bearbeitungszeit 4-8 Wochen!!! Deshalb bitte frühzeitig beantragen. Die Gültigkeitsdauer der Unbedenklichkeitsbescheinigung beträgt 1 Jahr ab dem Ausstellungsdatum! Sie muss vor Kursbeginn dem Lehrgangsträger vorgelegt werden, sonst ist eine Teilnahme am Fachkundelehrgang nicht zulässig. Wende dich bei Interesse gerne auch an uns Böllerreferenten:

Das Böllern selbst hat eine traditionsreiche und teilweise auch durch alte Chroniken belegte Geschichte, die bis in das ausgehende 15. Jahrhundert zurück reicht. Jedoch ist es trotz allen Nachforschungen bis heute nicht gelungen, das Entstehen dieses Brauchtums schlüssig nachzuweisen. Es ist nachweisbar, dass seit Jahrhunderten im gesamten deutschsprachigen Raum, von Mecklenburg bis Tirol, von Bayern bis Westfalen und bis tief in böhmische Gebiete schon geböllert wurde. Den spärlichen Informationen nach hat sich das Böllern aus mehreren Bereichen entwickelt. So sollte es zum einen der Abwehr von bösen Geistern und Dämonen dienen, und gleichzeitig helfen, das Wetter zu ändern und die Natur zu erwecken. Auch sollte es die Lebensfreude zum Ausdruck bringen, wenn Taufen, Geburtstage oder Hochzeiten anstanden. Es galt mit als höchster Achtungserweis, wenn Herrscher und Könige zu Besuch kamen und mit Böllerschüssen empfangen wurden. Auch um rasche und zuverlässige Warnungen zu verbreiten wurde geböllert. So war es noch Anfang des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Teilen der Alpenländer üblich, bei Feuer, Kriegs- oder sonstiger Gefahr von den abgelegenen Gehöften der Bergbauern aus durch Böllern auf sich aufmerksam zu machen.
Unterlagen - Downloadbereich
- 01.09.2020 | Bescheinigung zum Nachweis eines Bedürfnisses nach 27 SprengG
- 08.07.2020 | Zusammenstellung aller Böllervereine/-gruppen im Schützenbezirk Oberpfalz
- 26.09.2019 | Checkliste zur Organisation von Böllerschützentreffen
- 09.11.2020 | BSSB - Böllerschützenordnung
- 01.08.2014 | Merkblatt zur Böllerschützenordnung
- 29.10.2017 | Wie werde ich Böllerschütze
- 29.10.2017 | Zündvorrichtung Standböller - Unfall mit Standböller
- 29.10.2017 | Einweisung und Unfallverhütungsvorschriften zum Böllerschießen
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